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Das Fachwerkhaus
Hausinschriften in Ovenstaedt

nach Aufzeichnungen von Pastor Ostermann (1983)
und Lehrer Schmidt (1988)

Um vor den Unbilden des Wetters geschuetzt zu sein, war der Mensch seit Urzeiten bemueht, ein Dach ueber dem Kopf zu haben.
Nach Hoehlen und Zelten stellte sich der steinzeitliche Mensch einen Holzgeruestbau hin. Es war ein primitiver Pfostenbau, bei dem die senkrechten Pfaehle in den Erdboden eingegraben wurden. Die Lebensdauer war reichlich kurz, ein Menschenalter vielleicht, da diese Holzpfosten im feuchten Erdreich bald verfaulten.
Ein wichtiger Wandlungsprozess im baeuerlichen Hausbau ist im Uebergang von Pfosten- zum Staenderbau zu sehen. Die neue Bauweise erforderte aber mehr denn je zuvor die Verwendung stabilisierender Schraegstuetzen und Querbalken, Winkel- und Riegeloeelzer, so dass das Bauen nunmehr den "Fachleuten", den Zimmerleuten ueberlassen werden musste.
Die Bauweise und die Inschriften in den Balken beschreibt Willy Schmidt in seinem Buch >Das Fachwerkhaus< aus dem Jahr 1988
Die Inschriften wurden durch Pastor Ostermann festgehalten.
Leider sind viele dieser Haeuser nicht mehr existent und viele Inschriften sind nicht mehr lesbar.

Zu den drei schlimmen Dingen im Haus zaehlte man nach einer Redensart des 11. Jahrhunderts:
Ein undichtes Dach, ein boeses Weib und den Hausrauch. (Feuer)


Hier eine der Inschriften:

"VOR FEUERSNOT UND HAGELSCHLAG BESCHIRM UNS, HERR, BEI NACHT UND TAG, UND NIMM UNS NACH VOLLBRACHTEM LAUF, HERR JESU, IN DEN HIMMEL AUF."




bild

Gut erhaltene Inschrift an einem Speicher am Paschebruch

>GOTT SEI GNÄDIG UND SEGNE UNS, ER LASSE UNS SEIN ANTLITZ LEUCHTEN<



weitere Inschriften finden sie im nachfolgendem Link:
www.ovenstaedt.de/data/downloads/Fachwerkhaus.pdf


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