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Störche in Ovenstädt
Das Jahr der Störche in Ovenstädt beginnt etwa Mitte April (teilweise inzwischen erheblich früher) mit der Rückkehr aus den afrikanischen Winterquartieren. Nach einer ersten Horstinspektion erfolgt die erste Kopulation als „Eheversprechen“ für die beginnende Brutsaison. Schon wenige Tage nach der Paarbildung liegt das erste Ei im Horst, auf dem nun ständig einer der Brutstörche zu finden ist, während der Partner auf Nahrungssuche geht und Nistmaterial heranträgt. Nach einer Bebrütungszeit von ca. 32 Tagen schlüpfen meistens 2-3 Jungvögel.
Im Alter von ca. 6 Wochen wagen die Jungstörche den ersten Abflug vom Horst.
Ende August bis Anfang September begeben sich die Störche auf den rd. 10.000 km langen Weg ins südliche Afrika

Ende der 80 Jahre war das Storchenaufkommen auf drei Brutpaare in der Petershäger Weseraue geschrumpft.

Dank der Gründung des Weißstorch-Projekt Minden-Lübbecke im Jahr 1987 hat sich das inzwischen positiv verändert.

Ziel des Programms ist es, den Lebensraum des Weißstorches – er gilt als Indikator einer naturnahen Wiesenlandschaft – in Weseraue und Bastauniederung zu erhalten und wiederherzustellen.

Storcheninfo
www.stoerche-minden-luebbecke.de/seiten/museum.html

Storchenkamera in Hävern: www.haevern-no7.de
Storchenkamera in Petershagen: www.stoerche-minden-luebbecke.de/cam.html

Nachfolgend Berichte über Störche in Ovenstädt
Storchenjahr 2017
bildklein
24. Febr. Vorbereitung des Neste
Kurzbesucher am 14.3.,
Paar ab 30.3.. Ein Storch vermutlich unberingt, der andere li oben 2T648. Paar wechselte ins benachbarte Glissen, niedersächsisches Ausland.
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Storchenjahr 2016
bildklein
Das Nest wurde am 25. Februar vorbereitet.
Paar am 30.3., M re oben DEW 1T255.
Paar erneut ab 17.4. bis 20.4., dann verschwunden

Statistik für den Kreis in 2016
55 Horstpaare mit 95 ausgeflogenen Jungtieren
www.stoerche-minden-luebbecke.de/fileadmin/documents/News/2016_Jahresbericht.pdf
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Storchenjahr 2015

Am 20. Februar wurde das Nest für bildklein
die kommende Saison vorbereitet.
Ankunft: beide am 10.04.15
Ring: Männchen DEW 1T243 (re. oben) beringt am 06.06.2013 in Wehrendorf, Bad Essen, Reg. Weser-Ems,
47 km W. Weibchen unberingt
Anmerkung: Männchen in Ovenstädt und Windheim II verpaart. 1T272 auch in Ovenstädt (nur störend?) nachgewiesen.
Brutaufgabe am 27.05.15 nach mindestens 2 gelegten Eiern.


Statistik für den Kreis in 2015
57 Horstpaare mit 106 ausgeflogenen Jungtieren
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Storchenjahr 2014
4. März Erster Storch trifft ein
11. März Zweiter Storch trifft ein (beide unberingt)
Zwei Eier werden bebrütet
Anfang Mai Schlupf von zwei Storchenküken
bei nasskaltem Wetter verenden beide Jungstörche

Im Kreis haben 54 Storchenpaare genistet.
57 Jungvögel sind ausgeflogen.
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Storchenjahr 2013
bild

Beringung der zwei Jungstörche am 20. Juni
0X831 und 0X832



bild

(Foto vom 7. Juni 2013)


Seit dem 12. April befindet sich ein Storchenpaar auf dem Nest der Apostelkirche.
Ein Storch trug oben links die Ringnummer:DEW9X951
(wurde durch einen unberingten Storch vertrieben)
25. April zwei Eier werden im Nest gesehen
29. Mai es werden drei Storchenküken gesehen
10. Juni (?) Abwurf eines Jungstorches
20. Juni Beringung von zwei Jungstörchen
27. Juli Erster Ausflug

Im Kreis haben 47 Storchenpaare genistet.
62 Jungvögel sind ausgeflogen.
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Storchenjahr 2012

24. Febr. - Vorbereiten des Nestes
Nur vereinzelte Storchenbesuche

Im Kreis haben 42 Storchenpaare genistet.
Aus mindestens 125 Eiern
sind mindestens 107 Küken geschlüpft

61 Jungvögel sind ausgeflogen.
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Storchenjahr 2011 bildklein


25. Febr. - Vorbereitung des Nestes
dabei ist ein Filmteam des WDR

12. März - der erste Storch wird auf dem Nest gesichtet
weitere vereinzelte Storchenbesuche

Im Kreis haben 34 Storchenpaare genistet.
66 Jungvögel sind ausgeflogen.



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Storchenjahr 2010
26. Februar - Vorbereitung des Horstes
4. Mai - ein Storchenpaar wird auf der Kirche gesichtet
10. und 11. Mai - bis zu sechs Störche werden auf dem Sportplatz gesehen.
ca. am 10. Mai hat die Brut begonnen
am 9. Juni schlüpt der erste Jungstorch aus dem aus drei Eiern bestehenden Gelege.
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Zwei Eier werden nicht ausgebrütet.
Seit 28. Juni werden die Altstörche nicht mehr gesehen.
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Der Jungstorch verendet in der Nisthilfe.


Im Kreis haben 30 Storchenpaare genistet.
60 Jungvögel sind ausgeflogen.
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Storchenjahr 2009
Auch im Jahr 2009 erhielt der Horst in Ovenstädt Besuch der Störche.
Zu einer Brut ist es nicht gekommen
29 Brutpaare im Mühlenkreis
35 ausfliegende Jungstörche im Mühlenkreis
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Storchenjahr 2008
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Vorbereitungen am 22. Februar
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Storchenaufenthalt am 26. April


Im Jahr 2008 wurde der Horst auf der Kirche von zwei Störchen besucht.
Zu einer Brut ist es nicht gekommen
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Storchenjahr 2007
nichts bekannt
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Storchenjahr 2006
nichts bekannt
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Storchenjahr 2005
An der Nisthilfe auf der Ovenstädter Apostelkirche werden Gitter angebracht, um das Nest vor Mardern zu schützen.
Nur vereinzelt Storchenbesuch.
über 20 Brutpaare im Mühlenkreis.
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Storchenjahr 2004
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Leider zerstörte ein Marder das aus drei Eiern bestehende Gelege der Nisthilfe auf dem Schiff der Ovenstädter Apostelkirche, jetzt einer der schönsten Storchenplätze im Kreis.
(2 Fotos Kirchengemeinde)


19 Brutpaare im Mühlenkreis
37 ausfliegende Störche im Mühlenkreis
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Storchenjahr 2003
Spät in der Saison hielt sich ein Storchenpaar drei Wochen auf der Kirche auf.
14 Brutpaare im Mühlenkreis
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Storchenjahr 2002
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Am 25. April wird die Nisthilfe auf der Apostelkirche installiert. | nur kurzer Storchenbesuch
(2 Fotos: Goldstein / Kirchengemeinde)


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um 1970
bild

1969 oder 1970 gab es Brutversuche auf einem Kopfahorn auf dem Friedhof.
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um 1930
Anfang der 1930 Jahre ist eine Nisthilfe auf dem Glasturm angeflogen worden. Jedoch keine Brut.

bild

Die Postkarte zeigt die Nesthilfe auf dem Glasturm

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Laut Auskunft von Dr. Bense soll in Ovenstädt um 1900 ein Storchennest vorhanden gewesen sei.

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weitere Bilder auch unter: www.kirchengemeinde-ovenstaedt.de/fotogalerie/sonstige-fotos/stoerche

www.stoerche-minden-luebbecke.de

(aus Wikipedia)
Die Störche (Ciconiidae) sind eine Familie der Schreitvögel, die mit sechs Gattungen und 19 Arten in allen Kontinenten außer Antarktika verbreitet ist. Charakteristisch für diese Vögel sind der lange Hals, die langen Beine und der große, oft langgestreckte Schnabel. Alle Störche sind Fleischfresser, die Ernährung variiert aber je nach Art. Der in Europa bekannteste Storch ist der Weißstorch (Ciconia ciconia), andere bekannte Vertreter dieser Gruppe sind beispielsweise die Marabus (Leptoptilos) und der Nimmersatt (Mycteria ibis). Störche sind mittelgroße bis sehr große Vögel. Die Größe reicht von 75 cm (Abdimstorch) bis 150 cm (Sattelstorch, Marabus), das Gewicht von 1 kg (Klaffschnäbel) bis 9 kg (Marabus). Kennzeichnend sind die langen Beine und der lange Hals, während der Schwanz sehr kurz ist. Äußerlich ähneln sie somit den verwandten Reihern, wirken aber meistens massiger und schwerer.
Der Schnabel ist stets groß, aber in der Form sehr verschiedenartig. Den typischen, schlanken Storchschnabel findet man nur bei der Hauptgattung Ciconia. Hingegen ist er bei Sattelstorch, Riesenstorch und Jabiru mächtig und leicht aufwärts gebogen, besonders groß und voluminös aber bei den Marabus, bei denen er zeitlebens wächst und 35 cm Länge erreichen kann; es scheint, dass dieser Schnabel hauptsächlich dazu dient, Nahrungskonkurrenten von Kadavern zu vertreiben. Der Nimmersatt und seine Verwandten haben einen leicht abwärts gebogenen Schnabel, an dessen Spitze Sinneszellen sitzen, die beim Aufspüren von Nahrung im trüben Wasser hilfreich sind. Die Klaffschnäbel haben beidseits eine Lücke zwischen Ober- und Unterschnabel; dieser Schnabel dient dem Öffnen von Schneckengehäusen.

Beim Storchenfuß zeigt die erste Zehe nach hinten und die übrigen drei nach vorn (anisodactyl). Schwimmhäute finden sich nur verkümmert an der Zehenbasis. Die langen Beine ermöglichen ein langsames Schreiten. Nur selten bewegen sich Störche über kurze Strecken auch mit schnellen Schritten.
Die Flügel sind groß und breit. Sie sind gut für den Segelflug geeignet, der nur zwischendurch von langsamen Flügelschlägen unterbrochen wird. Mit einer Spannweite von 320 cm werden die Marabus im Vogelreich nur von einigen Albatrossen und Pelikanen übertroffen. Marabus fliegen wie Reiher mit eingezogenem Hals, während für alle anderen Störche ein Flugbild mit gestrecktem Hals typisch ist, das auch Laien als sicheres Unterscheidungsmerkmal zu den Reihern dienen kann. Fliegen Störche in Gruppen, bilden sie keine Formationen.
Das Gefieder besteht aus Schwarz- und Weißtönen, die je nach Art unterschiedlich verteilt sind. Die schwarzen Gefiederteile haben oft einen metallischen Glanz. Dieser verstärkt sich zur Brutzeit, in der auch weißes Gefieder leuchtender wirkt. Umso mehr gilt dies noch für die unbefiederten Teile. Viele Arten haben ein gänzlich unbefiedertes Gesicht, bei den Marabus reichen diese nackten Teile weit den Hals herab. Der Nimmersatt und seine Verwandten schützen sich damit vor Verschmutzung des Gefieders, wenn sie im Schlamm nach Nahrung suchen; die Marabus können ihre Köpfe tief in Kadaver stecken, ohne dass das Gefieder in Mitleidenschaft gezogen wird.
Ein geringfügiger Größendimorphismus zugunsten der Männchen besteht bei allen Arten, auffallend ist dieser nur bei Sattel- und Riesenstorch.
Anders als oft behauptet sind Störche nicht stimmlos. Krächzende, quiekende und muhende Laute kommen vor. Die Arten der Gattung Ciconia geben pfeifende Laute von sich; diese sind besonders ausgeprägt beim Schwarzstorch, sehr viel weniger beim Weißstorch. Bekannter als diese Laute ist das Schnabelklappern, das beim Weißstorch am weitesten entwickelt ist.
(aus Wikipedia)


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