Willkommen in Ovenstädt
Home
Geschichte
Daten - Zahlen - Fakten
Aktuelles
Ovenstädter Allerlei
Gesucht - Gefunden
Kirchengemeinde
Kindergarten
Glashütte Gernheim
Bildergalerie
Termine
Vereine
Gewerbe
Downloads
Impressum
Login
Wetterdaten von Ovenstädt

gesammelt und notiert von Heinrich Kortum
ab 2008 von Andreas Kortum.

bild


Wetterdaten in der Zusammenfassung
bild

Das Jahr 2016 begann - nach dem sehr milden Weihnachten 2015 - mit Schnee und einer kurzen Frostperiode. Bis zum recht spät beginnenden Frühjahr sollten noch einige weitere frostige Tage bzw. Wochen folgen. Also mal wieder ein Winter, der den Namen zumindest halbwegs verdiente und erst Ende April mit Hagel und Schnee die Schlussvorstellung gab.
Dabei begann der April recht verheißungsvoll mit Werten von 20 Grad, bis zum Ende des Monats sanken die Temperaturen wieder. Der Rest des Frühlings war ähnlich wechselhaft,teils sehr windig und weniger trocken als im Vorjahr. Und leider auch in 2016 gab es keine Storchenbrut auf der Apostelkirche (nicht mal einen Versuch).
Der Sommer begann im Juni äußerst regenreich, was mancherorts zu heftigen Überflutungen führte. Weiter ging es wie schon im Frühjahr eher wechselhaft, Anfang August auch wieder nass und kühl. Als viele schon resigniert hatten begann ab Mitte August ein traumhafter und teils recht heißer Spätsommer, der bis Ende September anhielt. Es war dadurch der wärmste, aber auch der trockenste September seit langer Zeit.
Wer dann noch auf einen goldenen Oktober gehofft hatte wurde ziemlich enttäuscht. Er bot absolutes Kontrastprogramm und war der trübste und kühlste Oktober seit fast 20 Jahren.
Im weiteren Verlauf boten November und Dezember jahreszeitgemäßes Standardprogramm.
_________________________________________________________________
bild

Das abgelaufene Jahr 2015 war ja weltweit recht krisenreich und bewegt, wettermäßig aber eher ruhig und wie schon 2014 wieder sehr mild. Besonders der warme Spätherbst trug dazu bei dass das Jahresmittel wie im Vorjahr über dem langjährigen Wert lag.
Auch der Winter war wieder relativ mild, zog sich dann aber hin so dass der Frühling sehr lang auf sich warten ließ, so begann z.B. die Spargelernte fast 4 Wochen später. Ende März fegte
das heftige Orkantief `Niklas´übers Land und sorgte mancherorts für Schäden.
Auffällig ist im Vergleich zum Vorjahr, dass der Frühling ungewöhnlich trocken war, von April bis Juni fiel kaum soviel Regen wie 2014 allein im Monat Mai. Unseren Störchen hat es leider nicht geholfen, auch 2015 haben gleich zwei Brutpaare leider keinen Erfolg gehabt - im ganzen Mühlenkreis war es allerdings, was den `Bruterfolg´ angeht, mit Abstand das beste Jahr seit wohl über 100 Jahren!
Der Sommer verlief insgesamt erfreulich, nicht immer trocken, aber mit einigen recht heißen Tagen. Viel besser geht es hierzulande kaum, die wirklich unbeständigen Tage waren an einer, höchstens zwei Händen abzuzählen. Dass die Hände dann fast bis zum Jahresende warm blieben lag wie erwähnt am sehr milden Herbst und Winterbeginn - über Weihnachten lagen
die Tageswerte konstant um die 12 Grad plus.
_________________________________________________________________
bild

So, nun ist das Jahr 2014 auch schon wieder Geschichte, also Zeit für den Wetterrückblick!
Was lässt sich über das abgelaufene Jahr berichten? Eins steht auf jeden Fall fest, es war laut Aussage von Experten das wärmste Jahr seit Beginn der neuzeitlichen Wettermessung,
das gilt auch für unsere Ovenstädter Werte. Nach dem recht kühlen Jahr 2013 lag die Durchschnittstemperatur um 1,8 Grad höher, ein solcher Anstieg ist schon außergewöhnlich. Das lag hauptsächlich am quasi ausgefallenen Winter, der Sommer trug dazu eher weniger bei, denn Hitzerekorde gab es nicht.
Rekordverdächtig war aber wie schon 2013 der März, damals war er extrem kalt, 2014 sehr warm, so dass z.B. die Spargelernte schon Mitte des Monats begann. Der April war ebenfalls mild und freundlich, der Mai wiederum sehr nass, was vielen Jungstörchen den Tod brachte.
Der Petershäger Weserraum hat sich ja diesbezüglich zur absoluten Hochburg entwickelt,auch in Ovenstädt gab es 2014 eine Brut, aber leider, wohl auch durch die Mai-Nässe bedingt, keine ausgeflogenen Jungstörche.
Der weitere Verlauf des Jahres bot dann einen ganz normalen Sommer und einen sehr milden und sonnenreichen Herbst. Der Dezember war immerhin gut für ein paar Schneeflocken, verglichen mit anderen Jahren, z.B. 2010, war das natürlich nichts, und auch Weihnachten blieb, wie schon die letzten 3 Jahre, grün.
_________________________________________________________________
bild

Nachdem die letzten beiden Jahre ein recht ruhiges und gemäßigtes Wetter boten, zeigte sich 2013 wieder etwas spektakulärer: Ein Winter der nicht enden wollte, der späte Frühling dann auch noch sehr verregnet mit der Folge, dass im Frühsommer der Südosten Deutschlands mit teils dramatischem Hochwasser zu kämpfen hatte. Weiter ging es im Sommer mit einer kleinen Hitzewelle im Juli und teilweise auch im August, und der Herbst brachte dem Norden dann noch die beiden Sturmtiefs namens Christian und Xaver - auch der sehr milde Dezember ist noch erwähnenswert und sorgte insgesamt für einen kleinen Ausgleich.
Hochwasser und Sturm sind hier am Mühlenkreis zum Glück weitgehend vorbeigegangen, der lange Winter hat aber auch hier vielen zu schaffen gemacht. Besonders Landwirtschaft und
Tourismus traf es teils hart, denn selbst an Ostern gab es noch Schnee. Das war zuletzt 2008 der Fall, damals war es allerdings der erste und einzige Schnee des Jahres. Wie hartnäckig der Winter war, sieht man auch am März mit seinen 26 Frosttagen, was wirklich sehr außergewöhnlich ist - 2012 hatte der März keinen einzigen. Aber wie erwähnt sorgte der warme Sommer und milde Herbst dafür, dass das Jahr insgesamt doch recht ausgeglichen war, die Extreme haben sich am Ende wieder gegenseitig aufgehoben.
_________________________________________________________________
bild

Das abgelaufene Jahr 2012 war, was das Wetter angeht, relativ unspektakulär bzw. gemäßigt.
Das haben wir in den letzten Jahren ja auch schon anders erlebt (siehe 2010), aber Dauerhitze,Trockenheit oder Schneemassen waren 2012 einfach kein Thema. Einzig größerer Ausschlag
war die kurze, aber strenge Frostperiode Anfang Februar, die alle stehenden Gewässer der Region und sogar die Alster in Hamburg nach 15 Jahren komplett gefrieren ließ.
Ansonsten begann das Jahr sehr mild, und es endete auch so, nämlich mit knapp zweistelligen Plusgraden jeweils zum Jahreswechsel. Das ist angesichts immer höher steigender Energie-
preise sicher durchaus erfreulich. Nicht wirklich erfreulich war dagegen der (Früh-)Sommer,besonders im Juni war es relativ unbeständig bei gerade mal 4 Sommertagen. Rechtzeitig zur
Erntezeit gab es aber noch einige schöne und teils ziemlich heiße Tage.
Der Herbst brachte wie 2011 wieder freundliches und sonniges Wetter, allerdings mit einigen unbeständigen Abschnitten, was dann im Grunde auch für das ganze Jahr zutrifft: Mäßig warm,
Sonne und Niederschlag einigermaßen im Lot - ein ganz normales norddeutsches Wetter eben.
_________________________________________________________________
bild

_________________________________________________________________
bild

Wetterdaten 2010
Das Jahr 2010 war, bedingt durch den langen Winter, ein relativ kühles Jahr und das Wetter,wie schon 2009, sehr wechslungsreich. Dies aber noch etwas ausgeprägter, denn fast jeder Monat hatte sein kleines 'Wetterextrem'.
Januar und Dezember boten Dauerfrost und Schnee (ca. 25 cm) fast durchgängig - Winter pur,wie er seit fast 30 Jahren nicht mehr stattgefunden hat. Ein Monatsmittel von unter minus 3° C
im Dezember gab es sogar in den letzten 40 Jahren nicht mehr.
Der März ist interessant wegen der großen Temperaturspanne von 30 Grad (später Frühlingsbeginn), der April wegen der extremen Trockenheit. Insgesamt war das Frühjahr aber etwas weniger warm und sonnig als in den letzten Jahren, dafür wie gesagt ziemlich trocken, was auch der Landwirtschaft Probleme bereitete.
Sehr sonnig, warm und widerum trocken waren die Monate Juni und Juli, letzterer brachte eine kurze Hitzewelle mit sich. Aber damit war der Sommer eigentlich schon vorbei, denn der August
brachte wieder ein anderes Extrem: Dauerregen und trübe Vorherbst-Stimmung.
Der Herbst selber war dann aber doch noch mit einigen Lichtblicken ausgestattet: Der Oktober überwiegend mild und sonnig, der November zwar trüb, aber immerhin noch relativ mild, ganz im Gegensatz zum bitterkalten Folgemonat. Bleibt abzuwarten, ob und wie sich der Trend der Wetterextreme in den nächsten Jahren fortsetzt (....Klimawandel?). ---------------------------------------------------------------------------

bild

Wetterdaten 2009
Beim Wetter im Jahr 2009 setzten sich einige Trends der beiden letzten Jahre nicht fort.
Das merkte man gleich zu Jahresbeginn: es war ungewohnt kalt und frostig - nachdem jahrelang kein echter Winter mehr stattgefunden hatte.
Im Januar gab es anhaltenden Dauerfrost und erstmals seit 1997 (und 2006) wieder ein Monatsmittel von unter 0° C. Der Februar war, wie man sieht, ebenfalls etwas kälter.
Auch Schnee war 2009 vorhanden, an die Mengen des Rekordwinters vor 30 Jahren reichte es natürlich lange nicht heran - das zeigt schon der Frosttage-Vergleich!
Das Frühjahr begann im April wieder mild und mit viel Sonne; bis zum Juni gab es dann auch einige wechselhafte Phasen. Der Sommer fing somit etwas zögerlich an, setzte sich ab Juli/August aber richtig durch. Sehr heiß war es um den 20. August herum, hier bei uns im Landkreis wurde deutschlandweit der Spitzenwert von 37,8° C gemessen (in Rahden).
Im Gegensatz zu 2008 waren August und auch September allerdings viel zu trocken. In der Summe ergeben sich stolze 56 Sommertage, soviel wie selten zuvor (dreimal soviel wie 1979).
Der im Sommer vermisste Regen fiel dann ergiebig im Oktober und November. Letzterer war allerdings für die Jahreszeit deutlich zu mild - und half uns etwas, teure Energie zu sparen.
2009 endete dann, wie es auch anfing, nämlich kalt und winterlich. Alles in allem also ein, wettermäßig betrachtet, relativ abwechslungsreiches Jahr mit Frost und Hitze, Trockenheit
und Regenwetter. Also schauen wir mal, was das neue Jahrzehnt uns in puncto Wetter alles zu bieten hat.
---------------------------------------------------------------------------

bild

Wetterdaten 2008
Nachdem mein Vater seit über 35 Jahren das Wetter aufgezeichnet und später für die Chronik Ovenstädt zusammengefasst hat, werde ich versuchen, diese Aufgabe nun an seiner Stelle zu übernehmen.
In seinem letzten Rückblick für 2007 erwähnt er den dort extrem milden Winter. Ähnlich sah es im Jahr 2008 aus, besonders Januar und Februar waren wieder außergewöhnlich mild. Das Wetter im März dagegen war kühler als üblich und brachte zu Ostern sogar noch den ersten Schnee des Jahres.
Der Winter ging dann im Laufe des April quasi direkt in den Sommer über: das Frühjahr war wie 2007 wieder ungewöhnlich mild und sonnig; der Mai brachte über Pfingsten Temperaturen knapp unter 30 Grad. Und der Sommer 2008?
Nicht unbedingt ein Supersommer, aber für unsere Region besser als in manchen anderen Jahren. Es war angenehm warm und überwiegend sonnig - nur waren wir durch den guten Frühling schon etwas verwöhnt.
September und Oktober begannen jeweils mild und freundlich, endeten aber zu kalt für die Jahreszeit. Im November gab es typischen, trüben Spätherbst und der zwölfte Monat im Jahr
brachte dann doch noch den klassischen Winter mit zuletzt eisigen Minusgraden, wenn auch längst nicht so eisig wie vor 30 Jahren.


Besucher Online: 11
Besucher: 1129428
Copyright Kulturgemeinschaft Ovenstädt