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Wetterdaten von Ovenstaedt

gesammelt und notiert von Heinrich Kortum
ab 2008 von Andreas Kortum,
2023 von Peter Graesser

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Wetterdaten in der Zusammenfassung
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Und schon wieder hat sich ein Jahr verabschiedet! 2022 endete genauso wie es anfing: viel zu warm mit Werten um die 15 Grad! Dem entsprechend laesst die Wetterbilanz des letzten Jahres auf jeden Fall einen Schluss zu: Der Klimawandel schreitet voran! 2022 war wiederum zu warm, viel zu trocken und daher sehr sonnenreich. Die Zahl der Sonnenstunden entspricht etwa der Jahreszahl, das ist etwa ein Drittel (!) mehr als ueblich, Niederschlag im notwendigen Ma├č gab es selten. Zum Vergleich: 2017 lag der Jahreswert doppelt so hoch.
Immerhin war der Jahresbeginn noch relativ regenreich (aber schnee-arm), dann im Februar auch stuermisch mit teils schweren Orkanboeen und entsprechenden Schaeden. Im Lauf des Fruehlings liess der sonst uebliche Regen aber vermehrt auf sich warten, die Sommermonate brachten dazu noch viel Waerme und im August (wie schon 2020) eine anhaltende Hitzewelle.
Nat├╝rlich sch├Âner als ein verregneter Sommer, aber die B├Âden waren so trocken, dass z.B. eine Aussaat kaum m├Âglich war, die Flusspegel - auch an der Weser - lagen grenzwertig tief.
War im August also Hochsommer pur angesagt, so brachte der September wohl gerade noch rechtzeitig die Wende: er war zwar relativ mild, aber (endlich) so regenreich wie l├Ąnger nicht.
Im weiteren Verlauf boten dann Oktober und November einen doch ziemlich goldenen Herbst, beide Monate waren wiederum deutlich zu warm, zu trocken und sehr sonnig. Fast schon ungewohnt, gab es im Dezember noch eine nennenswerte Zahl an Frosttagen, doch leider mal wieder fast g├Ąnzlich ohne Schnee.

Andreas Kortum,
im Januar 2023

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Das Wetterjahr 2021 zeigte sich recht wechselhaft (├Ąhnlich wie 2017) und pr├Ąsentierte uns nach f├╝nf Jahren mal wieder einen echten Winter. Als spannendster Monat f├Ąllt bereits der Februar auf mit seiner au├čergew├Âhnlichen Temperaturspanne. Kurz nach Monatsbeginn zog eine Wetterkonstellation wie zuletzt im legend├Ąren Schneewinter '78/'79 heran. Der heftige Ostwind fegte den Schnee teils bis auf die Dachb├Âden, der anschlie├čende starke Dauerfrost brachte eine gute Woche lang sibirische Verh├Ąltnisse. Kaum eine Woche sp├Ąter gab es dann vorsommerliche Temperaturen bis zu 18 Grad.
Danach lie├č der Fr├╝hling allerdings sehr lang auf sich warten, besonders der April war f├╝r die Jahreszeit viel zu kalt, der Mai dann zu nass. Auch die Sonnenausbeute war h├Âchstens durchschnittlich. Nein, insgesamt wirklich kein sch├Ânes Fr├╝hjahr.
P├╝nktlich zum 1. Juni gab es dann h├Âhere Temperaturen, auch der Juli war ├╝berwiegend mild und sonnig. Von den unglaublichen Regenmassen im Rheinland ist hier an der Weser kaum mehr etwas angekommen. Regenreich war daf├╝r der August, zudem noch relativ k├╝hl,ganz anders wie im Vorjahr (nur 7 statt 18 Sommertage).
Nachdem der Sommer also eher durchschnittlich war, gab es ab September einen relativ milden und sonnigen, vor allem aber trockenen Herbst. Immerhin ein kleiner Lichtblick angesichts wieder steigender Corona-Zahlen, aber gut, das ist nun ein ganz anderes Thema.
Den diesj├Ąhrigen Wetterr├╝ckblick m├Âchte ich besonders meiner Mutter widmen, ohne ihre Mithilfe w├Ąre die Wetteraufzeichnung ├╝ber all die Jahre deutlich aufw├Ąndiger gewesen.

Andreas Kortum, im Januar 2022

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Das vergangene Jahr begann recht frostig - allerdings nur an den ersten beiden Tagen, danach breitete sich schnell mildere Luft aus und dominierte den Rest des Winters, der wieder einmal
den Namen nicht verdiente. Die Anzahl der Frosttage blieb weit unter dem Durchschnitt, und Schnee gab es nicht ein einziges Mal, daf├╝r brachte die milde Luft einige Sturmlagen. So trug der Winter entscheidend dazu bei, dass 2020 das zweitw├Ąrmste Jahr in der Aufzeichnungsgeschichte ist.
Aber auch der Fr├╝hling war zumindest durchschnittlich mild, besonders aber ziemlich trocken.
Nachdem der Februar noch ├Ąu├čerst regenreich war, gab es von Mitte M├Ąrz bis Anfang Juni kaum noch nennenswerten Niederschlag, daf├╝r mitunter sehr viel Sonnenschein. Ungewohnt sonnig war besonders der April, w├Ąhrend Mai bis Juli teils wechselhaft und damit zum Gl├╝ck auch wieder ansatzweise nass waren. Ansonsten h├Ątte eine weitere gro├če D├╝rre gedroht.

Im August war dann Hochsommer pur angesagt, er brachte fast so viele Sommertage wie alle ├╝brigen Monate zusammen, und auch der September zeigte sich noch einmal relativ warm und freundlich. Im weiteren Verlauf haben Oktober und November dann einfach mal die Rollen getauscht, letzterer war n├Ąmlich ├╝berraschend warm, trocken und auch sonnig. Wie gewohnt ging das Jahr dann im Dezember ziemlich tr├╝b aber wiederum recht mild zu Ende.


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Das Jahr 2019 war wiederum ein ├╝berm├Ą├čig warmes, und zwar das drittw├Ąrmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Im Gegensatz zum Vorjahr deutete sich dies bereits im Februar an, der mit Temperaturen von ├╝ber 15 Grad Rekordwerte verzeichnete und so sonnig und trocken wie selten zuvor war. Abgesehen vom Mai waren auch alle weiteren Monate deutlich oder leicht w├Ąrmer als ├╝blich. Der M├Ąrz war zudem sehr windig (Sturmtiefs Bennet und Eberhard), der Oktober einigerma├čen nass.
Nach der gro├čen Trockenheit der letzten zwei Sommer war Regen aber durchaus willkommen.
Von den Schneemassen im Januar, die vor allem im Alpenraum fielen blieben wir aber ganz und gar verschont.
Der Sommer zeigte sich wie 2018 sonnig und sehr warm. Ende Juli zog dann eine Hitzewelle ├╝bers Land, das Thermometer stieg in einigen Regionen auf ├╝ber 40 Grad und brachte damit neue Allzeit-Hitzerekorde. Der August war zum Ende auch nochmal sehr hei├č, die resultierende Trockenheit nahm schon wieder bedenkliche Ausma├če an.
Dann aber verdr├Ąngte, p├╝nktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1. September, eine Kaltfront die W├Ąrme, in dessen Folge bis Oktober auch nennenswerter Regen fiel. Aber auch die Herbst- und Wintermonate waren wieder deutlich zu mild; ├╝ber Weihnachten wehte dann, wie seit Jahren beinahe ├╝blich, ein Hauch von Fr├╝hling durch die Luft.
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Es gibt Dinge, die man in bleibender Erinnerung beh├Ąlt, und so wird es sicher auch mit dem Jahr 2018 und seinem au├čergew├Âhnlichen Wetter sein. Und dies fast in jeder Hinsicht, denn Hitze, Sonnenausbeute und Trockenheit lagen weit ├╝ber dem Durchschnitt. Allein die Anzahl der Sommertage ist mit 75 bisher unerreicht und ├╝bertrifft sogar den Rekordsommer 2003.
'Normal' waren lediglich die beiden ersten und letzten Monate des Jahres, wobei im Januar noch das heftige Sturmtief 'Friederike' w├╝tete und gro├če Sch├Ąden hinterlie├č. Und auch im M├Ąrz deutete noch nichts auf einen Supersommer hin, er war n├Ąmlich ungew├Âhnlich kalt und frostig; nur deshalb liegt das Jahresmittel 2018 ganz knapp unter dem von 2014.
Der Rest der Geschichte ist eigentlich jedem noch bekannt - es war ein langer Sommer der im April begann und erst im Oktober seine Schlussvorstellung gab. Am Ende war das Land ausgetrocknet wie selten zuvor, die D├╝rresch├Ąden in W├Ąldern und der Landwirtschaft waren sp├Ątestens ab Mitte August nicht mehr zu ├╝bersehen. Die entsprechenden Folgen auf vielen Ebenen werden teilweise wohl noch bis ins neue Jahr hineinreichen, die Diskussion ├╝ber die Ursachen und Folgerungen sicher auch noch etwas l├Ąnger. Gefreut haben wir uns dann aber doch ├╝ber Sonne im ├ťberfluss (weit ├╝ber 2000 Stunden), da es ja aus dem letzten, ziemlich sonnenarmen Jahr 2017 noch einen gewissen Nachholbedarf gab.

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Im vergangenen Jahr konnte man sich ├╝ber eins nicht beklagen, n├Ąmlich mangelnde Abwechslung beim Wetter. 2017 war von Schnee ├╝ber Sonne, Sturm bis zu Starkregen und "Sauwetter" fast alles dabei - nur l├Ąngere best├Ąndige Abschnitte gab es wenige. Wie sprunghaft das Wetter war, sieht man in der Tabelle an der gro├čen Temperaturspanne (min-max), die besonders die Fr├╝hlingsmonate zeigen.
Insgesamt war es ein relativ mildes und regenreiches Jahr.
Der Winter war m├Ą├čig kalt, der trockene Fr├╝hling kam relativ zeitig mit Temperaturen um die 20 Grad schon Ende M├Ąrz / Anfang April. Dann aber schloss sich eine wechselhafte, k├╝hle und windige Phase an, die sich bis Mitte Mai hinzog. Als Ausgleich sozusagen folgte darauf der einzige l├Ąngere sommerlich-warme Abschnitt, der bis Ende Juni w├Ąhrte.
Der eigentliche Sommer war dann eher durchwachsen und phasenweise sehr nass (Juli), was unter anderem die Getreideernte schwierig machte. Ein paar warme, angenehme Tage gab es nat├╝rlich auch, aber auf einen fantastischen Sp├Ątsommer wie 2016 wartete man vergeblich.
Und was gab┬┤s im Herbst noch? Xavier und Herwart fegten in Form von zwei Sturmtiefs ├╝bers Land und sorgten f├╝r heftige Sch├Ąden. Zwischen beiden gab es einen kurzen goldenen Oktober, der knapp 2 Wochen hielt und die Sonnenscheinbilanz ein wenig verbesserte. Danach machte sich die Sonne rar - der Jahreszeit entsprechend war der Sp├Ątherbst 2017 tr├╝b, der Dezember sogar so sonnenarm wie lange nicht.

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Das Jahr 2016 begann - nach dem sehr milden Weihnachten 2015 - mit Schnee und einer kurzen Frostperiode. Bis zum recht sp├Ąt beginnenden Fr├╝hjahr sollten noch einige weitere frostige Tage bzw. Wochen folgen. Also mal wieder ein Winter, der den Namen zumindest halbwegs verdiente und erst Ende April mit Hagel und Schnee die Schlussvorstellung gab.
Dabei begann der April recht verhei├čungsvoll mit Werten von 20 Grad, bis zum Ende des Monats sanken die Temperaturen wieder. Der Rest des Fr├╝hlings war ├Ąhnlich wechselhaft,teils sehr windig und weniger trocken als im Vorjahr. Und leider auch in 2016 gab es keine Storchenbrut auf der Apostelkirche (nicht mal einen Versuch).
Der Sommer begann im Juni ├Ąu├čerst regenreich, was mancherorts zu heftigen ├ťberflutungen f├╝hrte. Weiter ging es wie schon im Fr├╝hjahr eher wechselhaft, Anfang August auch wieder nass und k├╝hl. Als viele schon resigniert hatten begann ab Mitte August ein traumhafter und teils recht hei├čer Sp├Ątsommer, der bis Ende September anhielt. Es war dadurch der w├Ąrmste, aber auch der trockenste September seit langer Zeit.
Wer dann noch auf einen goldenen Oktober gehofft hatte wurde ziemlich entt├Ąuscht. Er bot absolutes Kontrastprogramm und war der tr├╝bste und k├╝hlste Oktober seit fast 20 Jahren.
Im weiteren Verlauf boten November und Dezember jahreszeitgem├Ą├čes Standardprogramm.
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Das abgelaufene Jahr 2015 war ja weltweit recht krisenreich und bewegt, wetterm├Ą├čig aber eher ruhig und wie schon 2014 wieder sehr mild. Besonders der warme Sp├Ątherbst trug dazu bei dass das Jahresmittel wie im Vorjahr ├╝ber dem langj├Ąhrigen Wert lag.
Auch der Winter war wieder relativ mild, zog sich dann aber hin so dass der Fr├╝hling sehr lang auf sich warten lie├č, so begann z.B. die Spargelernte fast 4 Wochen sp├Ąter. Ende M├Ąrz fegte
das heftige Orkantief `Niklas┬┤├╝bers Land und sorgte mancherorts f├╝r Sch├Ąden.
Auff├Ąllig ist im Vergleich zum Vorjahr, dass der Fr├╝hling ungew├Âhnlich trocken war, von April bis Juni fiel kaum soviel Regen wie 2014 allein im Monat Mai. Unseren St├Ârchen hat es leider nicht geholfen, auch 2015 haben gleich zwei Brutpaare leider keinen Erfolg gehabt - im ganzen M├╝hlenkreis war es allerdings, was den `Bruterfolg┬┤ angeht, mit Abstand das beste Jahr seit wohl ├╝ber 100 Jahren!
Der Sommer verlief insgesamt erfreulich, nicht immer trocken, aber mit einigen recht hei├čen Tagen. Viel besser geht es hierzulande kaum, die wirklich unbest├Ąndigen Tage waren an einer, h├Âchstens zwei H├Ąnden abzuz├Ąhlen. Dass die H├Ąnde dann fast bis zum Jahresende warm blieben lag wie erw├Ąhnt am sehr milden Herbst und Winterbeginn - ├╝ber Weihnachten lagen
die Tageswerte konstant um die 12 Grad plus.
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So, nun ist das Jahr 2014 auch schon wieder Geschichte, also Zeit f├╝r den Wetterr├╝ckblick!
Was l├Ąsst sich ├╝ber das abgelaufene Jahr berichten? Eins steht auf jeden Fall fest, es war laut Aussage von Experten das w├Ąrmste Jahr seit Beginn der neuzeitlichen Wettermessung,
das gilt auch f├╝r unsere Ovenst├Ądter Werte. Nach dem recht k├╝hlen Jahr 2013 lag die Durchschnittstemperatur um 1,8 Grad h├Âher, ein solcher Anstieg ist schon au├čergew├Âhnlich. Das lag haupts├Ąchlich am quasi ausgefallenen Winter, der Sommer trug dazu eher weniger bei, denn Hitzerekorde gab es nicht.
Rekordverd├Ąchtig war aber wie schon 2013 der M├Ąrz, damals war er extrem kalt, 2014 sehr warm, so dass z.B. die Spargelernte schon Mitte des Monats begann. Der April war ebenfalls mild und freundlich, der Mai wiederum sehr nass, was vielen Jungst├Ârchen den Tod brachte.
Der Petersh├Ąger Weserraum hat sich ja diesbez├╝glich zur absoluten Hochburg entwickelt,auch in Ovenst├Ądt gab es 2014 eine Brut, aber leider, wohl auch durch die Mai-N├Ąsse bedingt, keine ausgeflogenen Jungst├Ârche.
Der weitere Verlauf des Jahres bot dann einen ganz normalen Sommer und einen sehr milden und sonnenreichen Herbst. Der Dezember war immerhin gut f├╝r ein paar Schneeflocken, verglichen mit anderen Jahren, z.B. 2010, war das nat├╝rlich nichts, und auch Weihnachten blieb, wie schon die letzten 3 Jahre, gr├╝n.
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Nachdem die letzten beiden Jahre ein recht ruhiges und gem├Ą├čigtes Wetter boten, zeigte sich 2013 wieder etwas spektakul├Ąrer: Ein Winter der nicht enden wollte, der sp├Ąte Fr├╝hling dann auch noch sehr verregnet mit der Folge, dass im Fr├╝hsommer der S├╝dosten Deutschlands mit teils dramatischem Hochwasser zu k├Ąmpfen hatte. Weiter ging es im Sommer mit einer kleinen Hitzewelle im Juli und teilweise auch im August, und der Herbst brachte dem Norden dann noch die beiden Sturmtiefs namens Christian und Xaver - auch der sehr milde Dezember ist noch erw├Ąhnenswert und sorgte insgesamt f├╝r einen kleinen Ausgleich.
Hochwasser und Sturm sind hier am M├╝hlenkreis zum Gl├╝ck weitgehend vorbeigegangen, der lange Winter hat aber auch hier vielen zu schaffen gemacht. Besonders Landwirtschaft und
Tourismus traf es teils hart, denn selbst an Ostern gab es noch Schnee. Das war zuletzt 2008 der Fall, damals war es allerdings der erste und einzige Schnee des Jahres. Wie hartn├Ąckig der Winter war, sieht man auch am M├Ąrz mit seinen 26 Frosttagen, was wirklich sehr au├čergew├Âhnlich ist - 2012 hatte der M├Ąrz keinen einzigen. Aber wie erw├Ąhnt sorgte der warme Sommer und milde Herbst daf├╝r, dass das Jahr insgesamt doch recht ausgeglichen war, die Extreme haben sich am Ende wieder gegenseitig aufgehoben.
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Das abgelaufene Jahr 2012 war, was das Wetter angeht, relativ unspektakul├Ąr bzw. gem├Ą├čigt.
Das haben wir in den letzten Jahren ja auch schon anders erlebt (siehe 2010), aber Dauerhitze,Trockenheit oder Schneemassen waren 2012 einfach kein Thema. Einzig gr├Â├čerer Ausschlag
war die kurze, aber strenge Frostperiode Anfang Februar, die alle stehenden Gew├Ąsser der Region und sogar die Alster in Hamburg nach 15 Jahren komplett gefrieren lie├č.
Ansonsten begann das Jahr sehr mild, und es endete auch so, n├Ąmlich mit knapp zweistelligen Plusgraden jeweils zum Jahreswechsel. Das ist angesichts immer h├Âher steigender Energie-
preise sicher durchaus erfreulich. Nicht wirklich erfreulich war dagegen der (Fr├╝h-)Sommer,besonders im Juni war es relativ unbest├Ąndig bei gerade mal 4 Sommertagen. Rechtzeitig zur
Erntezeit gab es aber noch einige sch├Âne und teils ziemlich hei├če Tage.
Der Herbst brachte wie 2011 wieder freundliches und sonniges Wetter, allerdings mit einigen unbest├Ąndigen Abschnitten, was dann im Grunde auch f├╝r das ganze Jahr zutrifft: M├Ą├čig warm,
Sonne und Niederschlag einigerma├čen im Lot - ein ganz normales norddeutsches Wetter eben.
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Wetterdaten 2010
Das Jahr 2010 war, bedingt durch den langen Winter, ein relativ k├╝hles Jahr und das Wetter,wie schon 2009, sehr wechslungsreich. Dies aber noch etwas ausgepr├Ągter, denn fast jeder Monat hatte sein kleines 'Wetterextrem'.
Januar und Dezember boten Dauerfrost und Schnee (ca. 25 cm) fast durchg├Ąngig - Winter pur,wie er seit fast 30 Jahren nicht mehr stattgefunden hat. Ein Monatsmittel von unter minus 3┬░ C
im Dezember gab es sogar in den letzten 40 Jahren nicht mehr.
Der M├Ąrz ist interessant wegen der gro├čen Temperaturspanne von 30 Grad (sp├Ąter Fr├╝hlingsbeginn), der April wegen der extremen Trockenheit. Insgesamt war das Fr├╝hjahr aber etwas weniger warm und sonnig als in den letzten Jahren, daf├╝r wie gesagt ziemlich trocken, was auch der Landwirtschaft Probleme bereitete.
Sehr sonnig, warm und widerum trocken waren die Monate Juni und Juli, letzterer brachte eine kurze Hitzewelle mit sich. Aber damit war der Sommer eigentlich schon vorbei, denn der August
brachte wieder ein anderes Extrem: Dauerregen und tr├╝be Vorherbst-Stimmung.
Der Herbst selber war dann aber doch noch mit einigen Lichtblicken ausgestattet: Der Oktober ├╝berwiegend mild und sonnig, der November zwar tr├╝b, aber immerhin noch relativ mild, ganz im Gegensatz zum bitterkalten Folgemonat. Bleibt abzuwarten, ob und wie sich der Trend der Wetterextreme in den n├Ąchsten Jahren fortsetzt (....Klimawandel?).
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Wetterdaten 2009
Beim Wetter im Jahr 2009 setzten sich einige Trends der beiden letzten Jahre nicht fort.
Das merkte man gleich zu Jahresbeginn: es war ungewohnt kalt und frostig - nachdem jahrelang kein echter Winter mehr stattgefunden hatte.
Im Januar gab es anhaltenden Dauerfrost und erstmals seit 1997 (und 2006) wieder ein Monatsmittel von unter 0┬░ C. Der Februar war, wie man sieht, ebenfalls etwas k├Ąlter.
Auch Schnee war 2009 vorhanden, an die Mengen des Rekordwinters vor 30 Jahren reichte es nat├╝rlich lange nicht heran - das zeigt schon der Frosttage-Vergleich!
Das Fr├╝hjahr begann im April wieder mild und mit viel Sonne; bis zum Juni gab es dann auch einige wechselhafte Phasen. Der Sommer fing somit etwas z├Âgerlich an, setzte sich ab Juli/August aber richtig durch. Sehr hei├č war es um den 20. August herum, hier bei uns im Landkreis wurde deutschlandweit der Spitzenwert von 37,8┬░ C gemessen (in Rahden).
Im Gegensatz zu 2008 waren August und auch September allerdings viel zu trocken. In der Summe ergeben sich stolze 56 Sommertage, soviel wie selten zuvor (dreimal soviel wie 1979).
Der im Sommer vermisste Regen fiel dann ergiebig im Oktober und November. Letzterer war allerdings f├╝r die Jahreszeit deutlich zu mild - und half uns etwas, teure Energie zu sparen.
2009 endete dann, wie es auch anfing, n├Ąmlich kalt und winterlich. Alles in allem also ein, wetterm├Ą├čig betrachtet, relativ abwechslungsreiches Jahr mit Frost und Hitze, Trockenheit
und Regenwetter. Also schauen wir mal, was das neue Jahrzehnt uns in puncto Wetter alles zu bieten hat.
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Wetterdaten 2008
Nachdem mein Vater seit ├╝ber 35 Jahren das Wetter aufgezeichnet und sp├Ąter f├╝r die Chronik Ovenst├Ądt zusammengefasst hat, werde ich versuchen, diese Aufgabe nun an seiner Stelle zu ├╝bernehmen.
In seinem letzten R├╝ckblick f├╝r 2007 erw├Ąhnt er den dort extrem milden Winter. ├ähnlich sah es im Jahr 2008 aus, besonders Januar und Februar waren wieder au├čergew├Âhnlich mild. Das Wetter im M├Ąrz dagegen war k├╝hler als ├╝blich und brachte zu Ostern sogar noch den ersten Schnee des Jahres.
Der Winter ging dann im Laufe des April quasi direkt in den Sommer ├╝ber: das Fr├╝hjahr war wie 2007 wieder ungew├Âhnlich mild und sonnig; der Mai brachte ├╝ber Pfingsten Temperaturen knapp unter 30 Grad. Und der Sommer 2008?
Nicht unbedingt ein Supersommer, aber f├╝r unsere Region besser als in manchen anderen Jahren. Es war angenehm warm und ├╝berwiegend sonnig - nur waren wir durch den guten Fr├╝hling schon etwas verw├Âhnt.
September und Oktober begannen jeweils mild und freundlich, endeten aber zu kalt f├╝r die Jahreszeit. Im November gab es typischen, tr├╝ben Sp├Ątherbst und der zw├Âlfte Monat im Jahr
brachte dann doch noch den klassischen Winter mit zuletzt eisigen Minusgraden, wenn auch l├Ąngst nicht so eisig wie vor 30 Jahren.


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